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.Hhadsch  حج  Pilgerreise nach Makkah,

 in Zusammenhang mit einer Reihe vorgeschriebener Rituale. Die Pilgerreise nach Makkah; eine der fünf Säulen des Islam.


 

 
   

Hhadsch ist 'Arafat; das Stehen und Bitten vor Allah, in der Ebene von 'arafat (nahe von Mekkah). Dieses einsame Stehen (in der Menschenmenge) vor-erinnert an Jaumu-l-Qiamah (Tag des Gerichts), wo jeder Mensch, aller weltlichen Selbsttäuschungen entledigt, einst vor Allah stehen wird. Hhadsch ist auch der Versuch der Annäherung zu Allah , welche durch das Umkreisen der K'abah erlebbar wird und die besondre Hoffnung auf Vergebung der Sünden. Muslime aus vielen Ländern treffen sich zur Hhadsch, wobei alle ihre Zeichen weltlicher Positionen verschwunden sein sollten. Die Hasdsch findet jedes Jahr im Mondmonat Zill Hidscha statt und verschiebt sich daher langsam durch die Jahreszeiten des Sonnenjahres. Die Pilgerfahrt ist einmal im Leben für jeden Muslim und jede Muslima Pflicht, sofern die Mittel und Umstände dies erlauben, doch kann die Hhadsch freiwillig öfters verrichtet werden. Die Pilgerfahrt ist eine Heilung für die Seele der Muslime, da jeder Allahs Vergebungsucht und Seine Zufriedenheit anstrebt, in dem es spricht: Labbayka Allah umma Labbayk...“ ("O Allah ! Hier bin ich, stehe Dir gänzlich zur Verfügung!...“) Auch wegen der grossen Zahl der Muslime erfährt der Pilger während der Hhadsch eine zusätzlichen Anstrengung zu Klima und Wegstrecken. Die rituellen Details der Pilgerfahrt sind umfangreich und sollten von den Hudschaadsch (Pilgern) vor der Pilgerreise genauestens studiert werden, denn durch manche Fehler kann die Hhadsch ungültig werden. In den letzten Jahren lag die Pilgerzahl - je nach Schätzung und Zählung - zwischen zwei und vier Millionen. Die wesentlichen Riten der Hhadsch finden in den Tagen vom achten bis zum 11.Zill Hhadsch statt. Währen der Hhadsch findet für diejenigen, welche nicht auf Hhadsch gegnagen sind, das 'eid-gebet bzw. das Opferfest statt.

 

 

Wenn du die Ka'abah besuchst, photographiere nicht.

Sei kein Tourist wenn du zum Hause Allahs und zum Grab Seines Gesandten reist. Zerkratze nicht den Spiegel deines Herzens, der dich die Gandenströme Allahs erleben lässt. Wenn du deine 'Umrah oder Hhadsch machst und dabei das Haus photographierst, oder gar Selfies machst, dann hast du den Pfad bzw. den Sinn deiner ursprünglichen Absicht mehr oder weniger wieder verlassen und bist nicht nur mehr für Allah nach Makkah gekommen, wie du in der Talbiah* behauptest hast. Im Tdawaaf طواف (den Umkreisungen) liegt die echte Lebensqualität die doch du finden wolltest und durch deine Abwendung durch das Photographieren machst du einen versteckten Totalcrash oder großen Verlust, auch wenn du das vielleicht niemals merken wirst, denn sonst würdest du das nicht machen. Bist du aber tatsächlich ein Tourist und hast nicht verstanden warum du die Talbiah sprichst, dann sind diese Hinweise für dich hinfällig. 

* - لَبَّيْكَ اللَّهُمَّ لَبَّيْكَ، لَبَّيْكَ لاَ شَرِيْكَ لَكَ لَبَّيْكَ، إِنَّ الْحَمْدَ وَالنِّعْمَةَ لَكَ وَالْمُلْكَ لاَشَرِيْكَ لَكَ   -  "Hier bin ich zu Deinen Diensten oh Herr - hier bin ich. Hier bin ich zu Deinen Diensten und keine Partner Du hast. Dir allein gilt aller Lobpreis und nur Dein ist aller Großmut und die Herrschaft. Keine Partner Du hast."

 

 

Hilaal -  Anfang und Ende des Monats.  Mit der Sichtung des Hilaal (junger Mond und nicht Neumond), beginnt jeder Islamische Mondmonat und so hat Allah die Zeit auch für die Hhadsch festgelegt.

 

 

Voraussetzungen zur Hhadsch

  • Erwachsen sein

  • Frei sein

  • Zurechnungsfähig sein

  • Gesundheitlich imstande sein

  • Finanziell imstande sein, oder als Spende von seinen Kindern, also reisen ohne betteln zu müssen. Die Pilgerfahrt muss mit ehrlich erworbenem Geld gemacht werden, mit reiner Absicht und den Vorschriften gemäss handeln, damit die Pilgerfahrt gültig ist.

  • Bereinigung geistiger und/oder materieller Schulden; oder seine Gläubiger um Erlaubnis bitten.

  • Fassen einer Absicht zu ifrad, tamattu, qiran, (Arten der Hhadsch, mit teilweise unterschidlichen rituellen Pflichten).

  • Auf möglichst sicherem Weg reisen

  • Als Frau nicht ohne mahram reisen (oder mit mehreren Frauen gemeinsam)

 

 

Die wesentlichen Rituale der Hhadsch:

  • talbiyya ..... Spruch Bereitschaft vor Allah

  • ihram ... anlegen spezielle Kleidung, spätestens am Miqaat (Grenzpunkt). in Erinnerung an Leichentücher und dass vor Allah alle Menschen gleich sind. Ihram bedeutet auch, dass man besonders darauf achtet nicht zu streiten oder schimpfen, sonst wird die Pilgerfahrt nicht voll belohnt oder ungültig.

  • tawwaf .... Umkreisung der Ka'abah, geistiger Annäherungsversuch und zu Ehre für Allah , wie die Engel den Thron Allahs umkreissen.

  • wuquuf ..... Stehen in der Ebene oder am Berg von Arafat,in Erinnerung an den Auferstehungsort, wo alle an einem Ort versammelt stehen und um Vergebung und

  •  Zufriedenheit Allahs bitten. Der Tag von Arafat ist der wichtigste Tag der Pilgerfahrt, er ist für den Teufel der schmerzvollste & schwärzeste Tag im ganzen Jahr.

  • muzdalifah .... Nächtigungsplatz und Ort des Steinesammelns),

  • mina .... Aufenthalt im Zeltlager,

  • qurban ..... Schlachten eines Opfertieres in Erinnerung an den Propheten Ibrahim, wie dieser seinen Sohn Ismail zu opfern bereit war.

  • rami ...Steinigung der jamraat (Steinsäulen)- in Erinnerung an den Propheten Ibrahim, wie er den Teufel vertrieb.

  • tawwaf e ziyaraah .... Umkreisung der Ka'abah als geistiger Annäherungsversuch und zu Ehre für Allah , wie die Engel den Thron Allahs umkreissen.

  • sai' .... das Gehen/Laufen zwischen den Hügen safa und marwa in Erinnerung an Umm Ismail, wie sie verzweifelt nach Wasser für ihr Kind suchte.

  • zamzam .... Trinken des Wassers der gleichnamigen Quelle. Der Prophet Muhhammad der Frieede und Segen Allahs sei auf ihm) sagte:  „ Das Zamzam - Wasser ist für das, wofür es getrunken wird “

  • halq ... das Harreschneioden

  • Ihraam beenden (ablegen der Tücher)

 

Ohne ihram, tawwaf und wuquuf ist die Hhadsch ungültig; andere Mängel können unter Umständen kompensiert werden.

Die täglichen fünf Pflichtgebete sind während der Hhadsch genauso zu erfüllen;  tawaaf oder sai' sollte jedoch nicht für das Gemeinschaftsgebet unterbrochen werden. Alle Rituale und Örtlichkeiten haben spezifische Bedeutungen und werden von Bittgebeten begeleitet.

Die Pilgerfahrt kann auch mit Handel verbunden werden; für manche wird die Hhadsch dadurch vielleicht erst möglicht.

Während der Hhadsch ist für Männer das Tragen einer Kopfbedeckung nicht erlaubt, wogegen sie sonst wadschib (verpflichtend), ist.

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Hhadsch: Wenn Ungläubige berichten, was sie nicht glauben wollen.  Es wird immer schwieriger sich vorzustellen, dass am Gerichtstag jemand sagen wird, er hätte von der wahren Religion  nicht erfahren. Doch selbst wenn sich Ungläubige mit Vergrösserungsgläsern unter die Pilger mischen und darüber berichten, sind sie nicht anwesend und berichten nur über Phänomene von aussen betrachtet, denn ohne Imaan (Glauben) zu haben ist die Realität von Hhadsch nicht zugänglich. Andere Religionen sind zwar kulturell gleichzeitig existent, doch seit der Offenbarung des Qur'aan spirituell im Auslaufen; ähnlich ausgelaufenen Betriebssystemen. Was den Inhalt des nachfolgenden Artikels betrifft, so habe ich manches in eckigen Klammern [...] dazugeschrieben und manches Wort für diejenigen verlinkt, welche doch etwas mehr wissen wollen, aber bald aufgegeben. Es geht hier ohnehin nicht um eine genaue Beschreibung der Hhadsch oder gar um eine Handbuch, sondern um ein Beispiel dessen, wie umfangreich bereits in Tagesnachrichten über die Hhadsch berichtet wird und wie dabei aber noch versucht wird, die Wahrheit zu relativieren, in dem etwa steht: "...nach islamischer Tradition ist ....." und damit höflich ausgedrückt werden soll, dass es zwar für Muslime so richtig ist, für einem selbst aber, der man zwar tolerant sein will, ist man über solche Ereignisse - die doch auf alten erfundenen Geschichten beruhen - erhaben. M. Abu Bakr Müller  - Nachstehend der Artikel von  "religion.ORF.at"  APA  24.10.2012

 

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Al Khutba al Wada   خطبة الوداع 

Eine Übersetzung des vollständigen Text der Abschiedspredigt des Gesandten Allahs, Muhammad auf seiner letzten Pilgerreise. .... Lob sei Allah. Wir loben Ihn, wir danken Ihm. Wir erwarten Hilfe von Ihm. Wir bitten Ihn um Vergebung, in Busse wenden wir uns zu Ihm, in Gehorsam. Vor dem Übel unseres Selbst und unserer schlechten Taten nehmen wir Zuflucht bei Allah. Wem immer Allah die Wahrheit zeigt, der kann nicht vom rechten Weg abgebracht werden. Falls Er jemandem erlaubt, vom wahren Weg abzukommen, so kann diesem niemand den rechten Weg zeigen. Ich anerkenne und bestätige, dass es keinen Gott gibt ausser Allah, und dass Er keinen Teilhaber Seiner Göttlichkeit, seiner Autorität, seines Eigentums und Seiner Verfügungsgewalt hat. Ich anerkenne und bestätige, dass Mohammed Sein Diener und Gesandter ist.  ......

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