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gesammelte Begriffe:  arabisch    deutsch

 

.Fiqh  فقه   Rechtswissenschaft, tiefgehendes Nachdenken, ..-


 

Nuuru-l-Idah  a manual of Hanafi-Madhhab

Ma.la.budda.minhu a.manual.of.Hanafi.Madhhab

Ar-Risala  a manual of the Maliki-Madhhab

Die Notwendigkeit der Rechtscshulen.

 

 

 
 
 
 
 
   

Fiqh ist der Prozess des Nachdenkens, Verstehens, Erkennens, der Einsicht und der Wahrheitssuche. Grosse Ulamaa' (Gelehrte), haben mittels Idschtihaad (Rechtsentscheidung) die Schar'iah (Weg zur Tränke bzw. das islamische Gesetz) nachvollziehbar definiert, so dass der Weg auch für ungebildete Muslime gangbar ist. Als Quellen zur Rechtsfindung dienen der Qur'aan (letzte Offenbarung) und dessen gelebte Interpretation, der Sunnah  (Handlungsweise) des Gesandten Allahs. In Fällen wo diese Quellen keine direkte Antwort geben, wird Qiaas (der Analogieschluss) bemüht. Figh betrifft nicht nur alle rituellen Handlungen, sondern alles was im täglichen Leben verpflichtend, erlaubt oder verboten ist. Eine Fatwa (Rechtsgutachten) ist die rechtliche Ausformulierung als Resultat von Idschtihaad. Die Trennung in weltliche und religiöse Gesetze, wie sie heute bei Ungläubigen Standard ist, hat im Fiqh keinen Platz, denn diese (unmögliche) Trennungsabsicht ist Kufr (Unglaube). Nach dem Ende der Offenbarung bzw. dem Tod des Gesandten Allahs, gewann die Rechtsfindung enorm an Bedeutung, da Muhammad nicht mehr als sichere Quelle gefragt werden konnte und die Muslime das lebendige Wissen zu vergessen, raten, verdrehen anfingen und nicht in der Lage waren, und Gefahr liefen, den Weg zu verlieren. So auch damals schon nur wenige Muslime die geistigen und formalen Voraussetzungen zur Rechtsfindung hatten, bildeten sich um diese wenigen Gelehrte alsbald Kreise des Lernens und Lehrens, welche später als Madhaahib (Rechtschulen) bezeichnet wurden. Nur vier dieser Rechtsschulen, welche es den Muslimen ermöglichen dem Qur'aan und der Sunnah zu folgen ohne selbst große Gelehrte werden zu müssen, haben sich bis heute erhalten.  Neue Fatawaa (Rechtsgutachten) sind durch qualifizierte Gelehrte als Ergänzungen zu neueren Lebensumständen - im Rahmen ihrer jeweiligen Rechtsschule - möglich und notwendig, doch Konzens-Rechtsgutachten (Idschmaa'a) der frühen Großgelehrten können nicht annulliert oder abgeändert werden und neuere Rechtseinscheidungen dürfen diesen im Grundsatz nicht widersprechen. In der Geschichte des Fiqh sind bis heute immer wieder drei Gruppen von Irrlehren aufgekommen: Erstens die "säkulare Gelehrten", welche die Zuneigung Ungläubiger zwecks weltlicher Ziele suchen und und allein deshalb unqualifiziert sind, dann diejenigen, welche die Rechtsschulen ohne oder unter gewissen Voraussetzungen zu mischen erlauben und drittens, diejenigen, welche lehren, dass jeder Muslim selbst Fiqh zu betreiben hätte denn das Folgen einer Rechtschule sei eine Neueinführung (bid'ah) und deshalb bestenfalls nur dann erlaubt, wenn man  noch nicht genug gelernt hat. Diese drei Irrlehren haben beruhen auf ein grundsätzliches Falschverständnis von Fiqh und haben viele Muslime vom Weg zur Tränke, also vom rechten Weg abgebracht.

 


 

In Fiqh wird etwa die Antwort gesucht, ob z.B. eine Ehe bereits als geschieden gilt oder nicht, ob das Wasser im Kanister rituell sauber ist usf.. Dieses "Nachdenken oder Nachforschen" geschieht ausschliesslich im Kontext der Offenbarung (Qur'aan) und Sunnah und der Liebe und Angst gegenüber Allah. Fiqh unterscheidet sich indsofern grundlegend vom säkularen Rechtsverständnis.

 

Derjenige, der zu diesem Verstehen fähig und auch befugt ist, der gilt als Faqiih (Rechtsgelehrter). Für das tägliche Leben können Rechtsgutachten (Fatwaa) aus Handbüchern der verschiedenen Madhaa'hibs (Rechtsschulen) entnommen werden, wobei rituelle Regeln einen grossen Raum einnehmen. Diese Bücher sind unentbehrliche Leitfäden für diejenigen, die im Einklang mit Qur'aan und Sunnah leben wollen. Für Antworten, die nicht direkt aus dem Qur'aan und/oder der Sunnah zu entnehmen sind, wird vom Mudschtahid  der Analogieschluss (Qiaas ) angewandt. 

 

"Ma la budda minhu" oder Nuuru-l-Idah sind z.B. Handbücher der Rechtschule, welche auf Imam Abu Hanifah (möge Allah  seine Seele heiligen) zurückgeht. Heutige Gelehrte der Rechtschulen sollten sich innerhalb der bestehenden madhaa'hib (Rechtsschulen) bewegen, denn es keineswegs ihre Aufgabe, das was bereits in Überseinstimmung  befunden wurde mit neuer Idschtihaad zu verändern. Die Tore des grundlegenden Idschtihaad sind längst geschlossen und neue Fatwas sollten frühere Entscheidungen nur im aktuellen Kontext neu erklären; nicht verändern.

 

Muslime können  mittels Madhhab (Rechtsschule) ohne selbst Gelehrte zu sein, wissen wie sie ihr Ritualgebet richtig ausführen sollen, was ihnen erlaubt oder verboten ist und wann ihre Ehe als geschieden gilt, usw... Der richtige Faqiih (Rechtsgelehrte) von heute ist also derjenige, der den früheren Fuqahaa' (Gelehrten) in ihren Entscheidungen folgt (Taqliid) und weiss, wo er nachlesen kann und notfalls, sofern er dazu Idschazah (Erlaubnis eines oder mehrere seiner befugten Lehrer) hat, Fatwas zu aktuellen sub/sub/sub Angelegenheiten geben.

 

Es hat eine Reihe von grossen Gelehrten gegeben nach welchen Rechtsschulen benannt wurden, doch haben sich nur vier, nämlich die "hanifitische, malikitische, shafiitische und hanbalitische" erhalten. 

 

So ist es rechtlich vollkommen unbedeutend wenn etwa Körperschafts,- oder Vereinssprecher ihre Meinungen z.B. zur Verschleierung der Frau äussern, solange dies nicht mit der Rechtsmeinung der Gelehrten der Madhaa'hibs übereinstimmt, denn heute gibt es längst keine Gelehrten mehr, welche berechtigt wären etwas am Konzens  der frühen Gelehrten zu ändern und diesbezüglich neue Fatwas abzugeben. Dass eine Mehrheit der Muslime vieles nicht befolgt was sie befolgen sollte, ändert nichts am islamischen Recht und auch wenn manche mit unqualifizierten Argumenten wie etw: "Das steht ja nicht so im Qur'aan" oder "das ist nicht genau so in den Erklärungen des Propheten (der Friede und Segen Allahs sei auf ihm) zu entnehmen" argumentieren, so als ob die frühen Gelehrten nicht gewusst hätten was in Qur'aan und Sunnah zu finden ist und wie dies zu verstehen sei; solche Äusserungen tragen nur zur Verwirrung und Zwietracht (Fitnah) unter Muslimen bei.

 

Der Muslim, der einer Rechtschule folgt, der wird Muqallid genannt im Gegensatz zum GhairMuqallid.  Der Mudschtahid  (Grossgelehrter) - den es vermutlich ohnehin nicht mehr gibt -  muss für seine eigenen Handlungen selbst das Richtige aus Qur'aan und Sunnah ableiten.

 

Heute ist die Ummah in dieser Angelegenheit aber zusehends verwirrt, denn Pseudogelehrte stacheln die Nafs al ammaarah der Muqalliduun auf, indem sie ihnen einreden, sie wären ja selbst so intelligent um von Qur'aan und Sunnah das Richtige abzuleiten und Muqallid sein, das sei ein Bidah (unerlaubte Neueinführung in den Islam). Heute werden irrtümlich diejenigen als Gelehrte betrachtet, die eine "islamische Universiät" oder einen Fernkurs absolviert haben und wissen wie "gewünschte" Fatwas zu formulieren sind. Heute werden nicht Gelehrte mit Idschaazah (Erlaubnis) gesucht, sondern diejenigen von welchen schon gewusst wird, dass sie die gewünschte Fatwa produzieren. Jeder Muslim weiss, dass z.B. Ribaa zu dem gehört, was haraam ist; doch wenn nun ein Muslime Geld braucht, also einen verzinsten Kredit nehmen will, so suchen sich manche denjenigen Gelehrten, von dem schon bekannt ist, dass er "heute" oder in "Daru-l-Kufr" Zinsen für erlaubt erklärt hat, und benützen seine Fatwa zur Beruhigung ihres Gewissens und als Argumnet gegenüber anderen Behauptungen. Insbesondere in Europa (wohl auch in den USA), haben muslimische Immigranten häufig Igenieur- oder Ärtztekarieren angestrebt, und später ihre derart trainierte Denkweise mit  islamischen Wissen, insbesondre mit fiqh zu verwechseln begonnen; sie sagen dann z.B.: "Weder im Qur'aan noch in irgendeinem Hhadiith gibt es einen Hinweis auf eine bestimmte Rechtschule ...usw..", was belegt, dass sie grundlegend nicht verstanden haben was mit fiqh übnerhaupt gemeint ist. Solche Erklärungen klingen aber für viele sehr vernünftig und ihre Nafs (Ego) findet Gefallen daran. Einen starken Wind erhalten diese ghair Muqalliduun vom "Integrationsprozess" (eigentlich Assimilierung) in den Lifestyle der Ungläubigen.

 

 

 

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Masah  مسح  -  Das Bestreichen von Ledersocken, Wollsocken und Schuhen

von Muhammad Taqi Uthmani Jumadul-Ulaa, 1397 Hijrah

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[Masah ist das Streichen mit der nassen Hand über die Ledersocken, anstelle die Socken für die Fußwaschung (im Rahmen der rituellen Waschung) auszuziehen und zu waschen. Dies nachfolgende deutsche Übersetzung dürfte wohl mit Googles Hilfe gemacht worden sein und hat entsprechende Fehler wie etwa: "Deutschlichkeit, usf." usf. Dessen ungeachtet ist der Text inhaltlich sehr wichtig, da es "Imaame" gibt, die wegen ihrer Auslassung der Fußwaschung, ohne ritueller Reinheit das Gebet leiten, wodurch für alle die ihr Gebet hinter so einem Imaam verrichten, nach den vier Rechtschulen ungültig wird.]

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Frage: Was sagen die Ulama [Gelehrten] bezüglich des Machens von Masah über normale Socken zum Ausführen des Wudu? Es wäre auch nett wenn sie erklären bei welchen Arten von Socken es erlaubt ist zu Masah zu machen (zu streichen)? Es scheint da Meinungsverschiedenheiten zu geben in Bezug auf Masah über Wolle oder Nylon (ordinäre Socken).

 

 

 

 Ar-Risala  by Shaikh Abu Muhammad 'Abdullah ibn Abi Zayd al-Qayrawani (rahmatullahi alaihi)  (310/922 - 386/996)  - Translated by Aisha Bewley including an introduction of the author. [1183 pages on Maliki-Fiqh - pdf]

 

 

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Die Opferbereitschaft des Imaam Abu Hanifa  - möge Allahs Barmherigkeit mit ihm sein. Explained by Schaykh Zahir Mahmood - mit deutschen Untertiteln  ...... Imaam Abû Han'Ifa (möge Allah seine Seele erhöhen) ist einer der grössten Gelehrten des Fiqh فقه‎ (islamischen Rechtswissenschaft), hat sich aber - bevor er eine Fatwaa فتوى  (Rechtsentscheidung) verlauten liess - jeweils mit vierzig seiner vorzüglichsten Schüler beraten. Nach Imaam Abu Hanifa ist die hanifitische Madhhab مذهب (Rechtschule) benannt und ihr gehören heute die Mehrheit der Muslime an. .....

 

 

  Nuuru-l-Idah  

"The Light of Clarification" - Hanafi Fiqh Manual by Hasan Shurunbulali - English Translation - 437 Pages  - PDF ... Nur al-Idajh is a broadly taught Hanafi text which entails vast areas of jurisprudence, namely the rulings to worship. It leaves the student well prepared to deal the entirety of issues from purification to hajj. It reveals in a small way as to why the Hanafi Madhhab is held in such high esteem from scholars all over the world. .....

 

00001_basmallah.htm.


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