Für Muslime ist die Teilnahme an christlichen Feierlichkeiten grundsätzlich nicht erlaubt, denn durch die freiwillige Anwesenheit bestätigt man den Irrglaube, dass Jesus - der Friede Allahs sei mit ihm - der Sohn Gottes wäre usf.., auch wenn man nicht daran glaubt. Das heißt, man bestätigt indirekt diesen Götzenkult, selbst wenn man sich oder andere nur als inaktive Gäste bei solchen Feierlichkeiten wähnt, sei es in der Kirche, bei einer Firmenfeier, in der Schule oder bei christlichen Verwandten usf..

Das ist der Standpunkt der vier Rechtschulgelehrten. Eine Teilnahme an Götzendiensten als Gast mag zwar für Gelehrte zu Studienzwecken erlaubt sein, nicht aber zwecks Integration, Freundlichkeit, Unterhaltung, Dialog,  usf., wofür es genug andere Gelegenheiten gibt.