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 00406   

 Vereinigungen     Gruppen    Österreich     

Die virtuelle Kirche  Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich   IGGiÖ

7653   

Europäer mit Turban

 

7655  

Orientale mit Krawatte

 

 204 Kann_ein Muslim_vom Islam austreten?

 

Muslime bitte melden!

Der Standard am 26.02.10 

Mehr als 500.000 Muslime

 344 Die Anerkennung des Islam in Österreich als Religion

 

387 Daemonkratie - wer  ist verantwortlich?

 

. 299 Politisch verordnetes Priesteramt?

 

 298 Imaamkonferenz

 

  301  Die Anerkennung des Islam in Österreich

 

 

Die IGGiÖ ist eine Kirche1 (amtlich Körperschaft), die von Ungläubigen gebraucht wird, damit der Islam (Religion) von Politik getrennt werden kann, obwohl der Islam von Politik so wenig getrennt werden kann wie die Luft von der Lunge - sofern man leben will. Diese virtuelle Kirche wähnt sich einerseits als offizielle Vertretung aller gezählten Muslime Österreichs und wird aber andrerseits von der Bundesregierung als Instrument zur Veränderung des Islam benutzt. Die IGGiÖ organisiert den Islamischen Religionsunterricht mit großem Einsatz an öffentlichen Schulen, deren ReligionslehrerInnen durch Solidarabgaben diese Organisation finanzieren müssen. Eine Kirchensteuer steht der IGGiÖ zwar gesetzlich zu, aber diese ist für Muslime nicht erlaubt. Die Führung der IGGiÖ sollte alle vier Jahre neu gewählt werden. Die geringe Wahlbeteiligung (bisher maximal 1%) kommt gelegentlich - an Stelle ihrer Distanz zu Schariah und Sunnah  - in den Mittelpunkt der Kritik, doch je mehr Wähler, umso stärker sinkt das Qualitätsniveau und Glaubensfragen werden zu Slogans wie z.B.: "Einheit in der Vielfalt", weil der Anspruch, alle Muslime zu vertreten, absurd ist. Würde die katholische, evangelische, altkatholische, adventistische und orthodoxe Kirche von nur einer Behörde vertreten werden, dann entspräche dies nicht einmal etwa der Diversität, welche die gezählten Muslime darstellen. Nur ein geringer Teil der Muslime will Mitglied sein; denn den einen erscheint die IGGiÖ zu fundamentalistisch, den anderen aber ohne Fundament. In erster Linie sind es aber nationale Lobbys, die wegen zu geringer Einflussmöglichkeit keine Mitglieder werden. Funktionäre dieser virtuellen Kirche können selbst keine Kenntnis über ihre Funktion haben und bezeichnen die hier erklärten Darlegungen vermutlich als Hirngespinst; andernfalls wären sie ja nicht funktionsfähig. Allah weiß, warum Er durch wen, was geschehen lässt und wie Er jeden alles unterschiedlich wahrnehmen lässt und niemand kann Seine Pläne durchschauen.

 

Auch Franz Joseph, der letzte Kaiser Österreichs, der vermutlich noch mehr Christ als Säkularist war, erkannte den Islam nicht als Wahrheit an, sondern als eine ins Kaiserreich einverleibte Kultur, zwecks Einsatz der Bosniaken in seiner Armee bzw. generell zur Verwaltung von Muslimen in Bosnien. Die "Anerkennung des Islam in Österreich als Religion", die 1979 aufgrund des in Vergessenheit geratenen kaiserlichen Gesetzes von 1912, betreffend der Anerkennung des Islams und in Anlehnung an das Konkordat (welches das Verhältnis von Staat und Kirche regelt), wurde von der damaligen sozialistischen Mehrheitsregierung gegen den Willen der anderen Parteien durchgedrückt. Dadurch erhielten Muslime zwar einige Rechte, die Bundesregierung eine virtuelle Kirche bzw. einen unter Druck setzbaren Ansprechpartner. Diese virtuelle Kirche konnte darauf von Politik getrennt werden, obwohl es diese Trennung für Muslime nur als Hirngespinst gibt. In den meisten vom Islam geprägten Gebieten ist dieser Trick ohnehin schon durch diverse Kolonialmächte Usus geworden und wie sollte ausgerechnet denjenigen, die bereit waren nach Daaru-l-kufr auszuwandern das auffallen? Letztendlich sollen Muslime in die demokratische Religion soweit integriert werden, dass sie sich nur mehr durch Rituale, Bauwerke, Folklore und ihre ethnische Herkunft von Ungläubigen unterscheiden; erst dann sind sie für Ungläubige akzeptable, kulturelle Muslime, weil sie dann keine mehr sind.

 

Die rechtliche Konstruktion der IGGiÖ ist Islamrechtlich illegal bzw. bedeutungslos, doch die Bundesregierung kann die IGGiÖ bei Bedarf als Rechtsquelle gegenüber denjenigen Muslimen benutzen, welche z.B. Ungläubige den Qur'aan nicht berühren lassen, fremden Frauen nicht die Hand geben, Verschleierung als Pflicht betrachten, Islamische Ehen bzw. Scheidungen am Standesamt nicht anerkennen, Islam in Europa zwar befürworten, doch einen "EuroIslam" ablehnen oder gar das Höllenfeuer als Hhaqq (Wahrheit) bezeichnen usf.. Für Anhänger der demokratische Religion bedarf es eines zeitgemässen Verständnisses des Islam und einer Assimilation im Kontext der österreichischen Verfassung. Islamische Religionslehrer werden verpflichtet, "pädagogische" Weiterbildungsveranstaltungen zu besuchen. In China oder Russland macht man im Prinzip das gleiche mit Muslimen, nur etwas schärfer. Die IGGiÖ wird also benutzt, um Muslime in die demokratische Religion hineinzuziehen, und dafür werden sogar eigne Prediger eingesetzt, welche Demokratie und Königreiche zuerst einmal als etwas nicht Islamisches darstellen um letztlich aber Muslimen die säkulare Glaubenslehre als Islamisch darzustellen und all dies im Schatten des Integrationsgespensts, welches sich von der über Generationen mitgeschleppten Absicht des Einwanderns nährt und ständig flüstert: "Biege den Islam solange, bis er dich nicht mehr in deinen Geschäften stört; Islam ist nicht engstirnig oder schwer; du musst den Islam entsprechend der heutigen Zeit richtig verstehen und vor allem die gottesdienstlichen Handlungen von anderen Handlungen unterscheiden usf...!" Muslime sollten aber besser lernen, die säkulare Glaubenslehre der demokratischen Religion so wie sie ist zu respektieren, so wie Muslime auch wollen, dass der Islam von Ungläubigen respektiert wird; das ist keine Frage von Toleranz; also respektieren aber nicht als richtig erachten, denn der Islam ist schneller verloren als viele meinen. Wer noch einen Funken von Imaan hat, der weiß, dass er in einer Parallelstadt lebt, auch wenn sein ungläubiger wirklich freundlicher Nachbar dies nicht verstehen kann.

 

Absurder Weise behaupten manche, dass Schuura (Beratung der frühen Muslime) eigentlich die Anfänge der Demokratie gewesen wären, anstelle mitzuteilen, dass Rasullullah , Königtum, Diktatur und das großes Durcheinander (Demokratie) als Regierungsformen vorausgesagt hat.

 

Atatürk oder seine Berater wussten offensichtlich sehr gut, warum sie Muslimen die Krawatte verordneten und den Turban verboten, also mit anscheinend kleinen sekundären, äusserlichen Dingen, den Islam von Innen her zerstörten, bzw. säkularisierten; man kann sagen: "aus Moscheen Museen machen".  Oder: mit Stoppelbart auf beiden Seiten stehen wollen. Es ist ja nicht so, dass diese Nebensächlichkeiten Zufälligkeiten sind und in ihrer Wirkung von Muslimen unbedingt durchschaut werden, insbesondere wenn es sie selbst betrifft.  Es bedarf zuerst der Liebe zu Rasullullahund dann des Studiums und Kenntnis der Mediamystik.

Im Kontext zur Fremdheit der Sunnah unter Muslimen, werden von Ungläubigen bereits Lehrstühle zur Ausbildung zukünftiger Religionslehrer und Imaame bezahlt um Muslime mit der demokratische Religion zu missionieren, bzw. den EuroIslam besser zu verkaufen; wer kann schon Rang, Name und Geld widerstehen? Für diese Lehrstühle werden  Soziologen, Philosophen - also Islamische Mechaniker ausgewählt, welche die "Aufklärung" bereits hinter sich haben und nicht zögern, von Religionslehrern - die das alles nicht durchschauen - Huldigungen an die Demokratie einzufordern; andernfalls Kündigung.

Importierte Imame brauchen für ihre Aufenthalts- bzw. Einreiseerlaubnis ein "Zertifikat" der IGGiÖ, Präsenzdiener Entmündigungsschreiben damit sie als streng praktizierend gelten. Bei Imaamkonferenzen werden Imaame im Schizolook versammelt (Krawatte mit Turban, wobei die Krawatte bleibt; der Turban, und das ist sehr wichtig zu wissen, der ist eigentlich kein Turban der ja gewickelt werden muss, sondern ein dem Turban nachempfundener Hut, der nach der Sitzung wieder professionell vom Kopf geräumt werden kann); Märtyrerbilder werden (nicht wegen Bilderverbot) sondern auf Befehl Ungläubiger aus Unterrichtsbüchern entfernt und Mitglieder der IGGiÖ outen sich öffentlich als "säkulare Muslime" (also der geistige Schizolook) und/oder leugnen die Gültigkeit der Schar'iah usf.; diese Geschichte hat kein Ende ......

 

 

Zwangsmitgliedschaft

In der 2010 von der Bundesregierung genehmigten Verfassung der IGGÖ sind alle Muslime Österreichs ungefragt als ihre Mitglieder definiert: "Der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich gehören alle Muslime/innen (ohne Unterschied des Geschlechts, der ethnischen Herkunft, der Rechtsschule und der Nationalität) an, welche in der Republik Österreich ihren Hauptwohnsitz haben".

Ein solches Zwangsmitglied sollte sich nach den Wünschen der IGGiÖ zusätzlich registrieren lassen und wenn es auch noch einen Mitgliedsbeitrag zahlt, dann darf es sogar einen von 50 anderen zahlenden Mitgliedern als Vertreter wählen usf. Lässt sich so ein Zwangsmitglied aber nicht registrieren, so muss es gegebenenfalls wohl mit Nachteilen rechnen, andernfalls es ja  keine Sinn ergäbe sich registrieren zu lassen, wenn man ohnehin Zwangsmitglied ist.

"Nach Vollendung des 14. Lebensjahres kann die Aufnahme von Konvertierten in den Islam und in der Folge die Registrierung dieser Aufnahme nach reiflicher Überprüfung durch den ersten Imam der zuständigen Islamischen Religionsgemeinde von der Religionsgemeinde verweigert werden. Die Mitgliedschaft der IRG bzw. der IGGiÖ kann auch durch einen Ausschlussbeschluss seitens des Gemeindeausschusses, bei dem eine 2/3 Mehrheit erforderlich ist, etwa im Falle schwerwiegender Vergehen gegen die Vorschriften des Islam, schädliches Verhalten der IGGiÖ gegenüber, rechtskräftiger strafgerichtlicher Verurteilung wegen eines Verbrechens oder die Unterstellung unter einer Sachwalterschaft enden; in diesen Fällen ist der Ausschuss berechtigt, aber nicht verpflichtet, den Ausschluss auszusprechen. Ein Ausschlussbeschluss des Gemeindeausschusses bedarf zu seiner Wirksamkeit der Bestätigung des Obersten Rates."

Es bleibt natürlich jeder Vereinigung unbenommen nach ihren Statuten Mitglieder zuzulassen oder abzulehnen, solange sie dies nicht mit dem der Frage, ob jemand Muslim ist oder nicht, verbindet. Die Mitgliedschaft in der IGGiÖ scheint aber mit der Annahme des Islam gleichgesetzt zu werden, was nicht nur falsch ist, sondern wer so etwas glaubt oder in Absprache mit Ungläubigen vereinbart, der sollte seine Aqiidah (Grundüberzeugungen) erst einmal überprüfen, denn über die Aufnahme in den Islam kann keine Institution entscheiden. Um in den Islam aufgenommen zu werden ist die IGGiÖ unnötig und die Registrierung als Muslim erfolgt für die Bundsregierung z.B. bei der Ausstellung der Geburtsurkunde. Wenn ein Erwachsener Muslim geworden ist, sollte es keine Voraussetzung sein, sich bei der IGGiÖ als Mitglied registrieren zu lassen, denn Bescheinigungen über das Islamische Bekenntnis können durch andere Dokumente erbracht werden. Konvertiten brauchen ohnehin nicht in den Islam aufgenommen zu werden, da diese ja bereits Muslime sind, sondern nur diejenigen, die noch keine Muslime sind oder die den Islam als kulturelles Erbgut betrachten, aber z.B. das Leben nach dem Tod in Frage stellen oder Schariah leugnen usw.

 

·         Niemand ist Muslim auf Grund seiner ethnischen oder nationalen Abstammung.

·         Muslim wird, ist oder bleibt man nur durch das innere und äußere Bezeugen des Islam als Wahrheit und nicht Islam als Kultur).

·         Kein Muslim kann aus dem Islam formal austreten, doch kann er seinen Glauben verlieren.

·         Kein Muslim verlässt den Islam wegen seiner Sünden, doch durch das Leugnen dieser Sünden als Sünde oder das Leugnen der gültigkeit Schariah usf.

·         Vor über 1400 Jahren wurde die Islamische Glaubensgemeinschaft durch Rasullullah gegründet.

 

Sollten aber für die Bundesregierung nur mehr durch die IGGiÖ registrierte Mitglieder als Muslime gelten oder sich andere Nachteile für "nicht bei der IGGiÖ registrierte Muslime" in der Praxis herausstellen, oder sich gar durch Geburt eine Zwangsregistration als Mitglied bei der IGGiÖ ergeben, (wie aus oben genannten Statuten vermutet werden kann) so würde damit die IGGiÖ zur Behörde der Ungläubigen und sollte dann auch als solche benannt werden. Andere Details der Verfassung der IGGiÖ sind für Zwangsmitglieder belanglos, denn sie betreffen vor allem nur das interne Funktionärsgerangel und Möglichkeiten ihrer Lobbyisten. Europastämmige Muslime, abgesehen von EuropäerInnen die in Migrantenlobbies eingeheiratet haben, können Islam schwerlich mit Integration, Kultur und Kirche verwechseln und selbst wenn, dann könnten sie wegen ihrer geringen Zahl bzw. wegen ihrer Verstreuten im land keine Lobbies oder Moscheevereine bilden. Ich vermute, dass es noch sieben Generationen brauchen wird bis sich das kulturelle Ausländerbewusstsein teilweise aufheben wird, denn solche Prozesse haben tiefe Wurzeln, die nicht abgeschnitten werden können und eine natürliche Lebensdauer haben. Anderseits werden Muslime immer in einem Parallelstaadt zu Ungläubigen wohnen, denn die geistigen Wurzeln zwischen Imaan und Kufr reichen bis zu Haabiil (Abel) und Kaabiil (Kain).

 

 

Muhammad Abu Bakr Müller

1420 -1431  (1999 - 2010)

 

 

 

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Die neue Glaubenslehre der IGGiÖ

Die "Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich" (IGGiÖ) (islamische Kirche) veröffentlichte auf ihrer Website ein neue Glaubenslehre, wonach nur diejenigen, welche Mitglieder ihrer Kirche sind, Muslime sind, hingegen diejenigen, welche das Verfluchen von Prophetengefährten (möge Allah mit ihnen allen zufrieden sein) praktizieren, "den Islam authentisch widerspiegeln". Mitglieder der IGGiÖ sollten bedenken, dass sie für diese neue Glaubneslehre volle Verantwortung tragen, auch wenn sie hinter ihrem Rücken und anonym verfasst wurde.  Die unklaren Ausdrucksweisen wie etwa "authentischer Islam" bzw. "widerspiegeln" deuten auf die Einführung einer "sunnitischer Taqiiyah" oder eines "demokratischen Idschtihaad". Wie dem auch sei, die IGGiÖ sollte sich entscheiden, ob sie eine Vertretung aller Islambekenner sein will, die sich zu Glaubenslehren nicht äußert oder nur die richtige Glaubenslehre vertritt, denn unterschiedliche Glaubenslehren kann man nicht mit "Meinungsverschiedenheiten" abtun.

Dhul Qadah 1432 (Oktober 2011) von Muhammad Abu Bakr Mueller

 


 

1 Kirche (griech. kyriaké „dem Herrn gehörig“, althochdt. kiricha) steht für: eine einzelne Religionsgemeinschaft, siehe Kirche (Organisation); in sakrales Bauwerk des Christentums, siehe Kirche (Bauwerk);  die Gemeinschaft der Christen, siehe Ekklesiologie und Kirche (von alem. kilche, chilche, ahd. chirihha, mnd. kerke, entlehnt aus spätgriech. κυριακόν (dem Herrn gehörig)) ist eine soziale Organisationsform von Religion. Der Begriff wurde (nach Heinrich Friedrich Jacobson) durch keltische Christen von Britannien aus nach Mitteleuropa gebracht oder während der konstantinischen Epoche im Christentum der römischen Kolonialstädte (Metz, Trier, Köln) aufgenommen Er findet seither überwiegend Anwendung auf Religionsgemeinschaften einer christlichen Konfession. Die Ekklesia, die Glaubensgemeinschaft der Christen, ist in verschiedenen Kirchen organisiert. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kirche  ...

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