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.ßuufii صُوفِي   wörtlich:  Der Wollgewandete,  oder "der Reine",  einer der Taßauwuff -praktiziert.


 

 
   

"ßuufi" ist der Name, mit welchem einst gottesfürchtige Muslime, die den Kampf gegen das eigene Selbst (Dschihaad akbar) als täglichen Begleiter wählten, bedacht wurden. Über die Jahrhunderte haben sich dann die Erkenntnisse und Erfahrungen der Suufis in verschiedenen Tariiqas (Pl. arab. Turuuq) institutionalisiert; manche dieser Turuuq sind ausgelaufen, andere sind erhalten geblieben. Suufi ist vom arabischen saf (Rein) und/oder Suf (Wolle) abgeleitet und bezieht sich ursprünglich auf diejenigen, welche die Wissenschaften des Taßauwuf  an sich selbst anwendeten und billige, äußerlich rohe Wollgewänder trugen, sich aber innerlich, also geistig zu reinigen versuchten. Derjenige, der diesen geistigen Pfad unter Führung seines Schaikhs wandert, der ist ein Suufi, bzw. Darwisch (persisch). Die Bezeichnung Darwisch  (wandernder Bettler, der bewusst auf Besitz verzichtet hat; nicht aus Faulheit, sondern in der Hoffnung, sich durch unnötigen Besitz nicht vom Weg zur Nähe Allahs ablenken zulassen) unterscheidet sich inhaltlich vom Suufi nur sprachlich bzw. durch kulturelle Prägungen zu gewissen Zeiten in verschiedenen Gebieten.

 

 

 

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Die inneren und äußeren Dimensionen der Schariah .... In diesem Vortrag wird der 36. Brief aus dem ersten Band des Maktubat des Imām Rabbani erläutert. Der Imām geht in diesem Schreiben auf die Wichtigkeit der inneren sowie der äusseren Dimensionen der Scharia ein. Der Brief wird von Muhammed F. Bayraktar gelesen und erklärt. ....

 

 


 

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Der Schaikh und seine Muridiin - Die Zuwendung des Schaikhs erleuchtet die Herzen mehr als freiwillige Gebete; wer darin aber Barakah für die Dunja sucht, der erleidet Schaden so wie derjenige, der sich beim Rezitieren des Qur'aans selbst verflucht; nur er merkt es jeweils nicht.

 

 

 

  Tdaariiqah Naqshbandii

 

 

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