Musik hat ein Wirkungen auf die Nafs (Seele), die meist schädlich am Weg zur Nähe Allahs sein kann. Da sie aber Emotionen weckt wird das oft nicht sverstanden werden. Da im Qur'aan Musik nicht wörtlich verboten ist, denken manche, dass Musik erlaubt sei.
Mit Gesang werden Emotionen zum Ausdruck gebracht und angeregt.. Ist das Singen spontan aus dem Herzen, so ist das ein Ausdruck des inneren Zustandes und erlaubt. Wir das Singen professionell, so öffnen sich Türen für die Nafs (Seele), welche eine Lebensqualität vortäuschen. Kommen Musikinstrumente hinzu, werden diese Türen größer und lassen sich kaum mehr schließen. Selbst für denjenigen, der nicht durch diese Türen schreitet wenn er die Musik hört, wird sein Pfad vernebelt und er kann dann leicht ausrutschen. Deshalb haben die Gelehrten starke Warnungen gegen Gesang und Musik ausgesprochen, denn wer kann schon unterscheiden was ihm Nützt oder schadet wenn's angenehm klingt und die Seele sich im Aufwind wähnt.
Auszug von "MA LA BUDDA MINHU" . Musik ist hharaam, da sie von der Religion ablenkt und die niederen Triebe anregt. Bezüglich jener Person jedoch, auf die dies nicht zutrifft - wie etwa ein Ssuufii, der seine Leidenschaften unter Kontrolle hat und nur durch die Liebe zum Allmächtigen bewegt wird - für ihn besteht die Erlaubnis, einem Mann ähnlicher Beherrschung und spiritueller Reife zuzuhören, wenn dieser gereimte Sprache in rhythmischer Weise vorträgt. Dies wird für solche Personen keine Ablenkung vom Gedenken Allahs sein, sondern im Gegenteil die Liebe zu Allah in ihnen entfachen. Einem solchen Menschen kann Musik nicht verboten werden. . Der Imaam des Tassawuff - - - Schaikh Bahaaʾ ud‑Diin Naqschband - möge Allah mit ihm zufrieden sein - sagte: "Weder ist dies etwas, das ich selbst praktiziere, da es nicht im Qur'aan oder in der Sunnah befohlen ist, noch ist es etwas, das ich verwerfe."
Musikinstrumente gelten allgemein als hharaam -
ausgenommen die Kriegstrommel und die Trommel, die zur Ankündigung von
Hochzeiten verwendet wird.
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Ende des Auszgs von "MA
LA BUDDA MINHU"
Schaikh Ahhmad Sirhindii sagt in seinem Maktubaat (Briefen), dass Musik (Samaaʿ) zu Nachlässigkeit, Begierden und spirituellem Schaden führt, wenn Musik als Mittel der spirituellen Erhebung genutzt wird. Wahre Nähe zu Allah wird durch Dhikr, Sunnah‑Befolgung und innere Sammlung erreicht wird – nicht durch musikalische Ekstase. Musik ist Bidʿah (unerlaubte Neuerung) und ist eines Abweichung vom Weg des Gesandten Allahs ﷺ.
Music طَرَب Tarab and Singing غَنّى - Ghinnaa: . Consensus of Companions, Taabi'een, and others - by: Abu Bilal Mustafa al-Kanadi - No doubt, the companions of the Prophet were the best people after the Messengers of Allah. The companions received the knowledge of Islam from the Prophet and faithfully conveyed it to us. Therefore, it is useful to know their views regarding the subject of this treatise, for their consensus (Idschimaa') carries absolute weight in this matter and clarifies the correct view, removing any lingering doubts in the hearts of those who have not yet been graced with the gift of surety (Yaqeen) and conviction.
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dass das Musikverbot der Rechtsgelehrten falsch ist, wo doch z.B. die Osmaanen Musikinstrumente sogar nach Österreich brachten und diese Instrumente dann die Entwicklung neuer Musikinstrumente anregte, wie etwa das Cembalo und die Laute. Solche Aussagen sind so, als ob das Wesen einer Angelegenheit durch die kulturelle Oberfläche definiert würde oder der Wein durch das schöne Glas hhalaal würde. Kulturelle Angelegenheiten sind vielfältig, bedeuten aber keineswegs, dass sie richtig oder falsch sind.
Hinweise
Ähnlichkeit und Erinnerung an Verbotenes Wenn die Musik, die Instrumente und das Umfeld an Gebräuche Ungläubiger erinnert, so ist die Musik oder der Gesang genauso verboten wie Weingläser oder das Zuprosten, selbst wenn nur Wasser in den Gläsern ist.
Musik ist ein Rauschmittel (Hhamr). Mit Musik und Gesang wird die Seele (Nafs) wie vom Wein stimuliert. Wie, das hängt aber nicht nur von der Art der Musik ab, sondern auch von der Befindlichkeit und der Absicht des Zuhörenden und der umgebenden Gesellschaft; eine komplexe Angelegenheit des Zweifelhadten.
Musik ist Geräusch, doch unterscheidet sich Musik von durch absichtlich hervorgebrachte Geräusche, Melodien und Rhythmen, welche bewusst stimulierend auf die Seele wirken. Technisch gesehen besteht jedes Geräusch aus Schwingungen, doch mit Musik wird die Schwingung gezielt erzeugt um auf die Seele des Menschen zu wirken. Ob dies durch Schlagen (Trommel, Klavier ... ), Blasen (Flöte, Trompete, Pfeifen ....), Streichen (Rubaab, Geige, ...) , Zupfen (Laute, Gitarre, Chembalo ...), Singen (Vibrieren der Stimmbänder) oder Elektronik hervorgerufen wird, ist nicht von grundsätzlicher Bedeutung; die Absicht ist die selbe.
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