Dschanaazah جَنَازَة bezeichnet:
Die Waschung des Leichnams جُثَّةُ المَيِّتِ (Ghusl-al-Maiit), das Anlegen des Leichentuchs (Kfaan), das Totengebet (Ṣalaatu-l‑Dschanaazah), das Tragen des Verstorbenen zum vorbereiteten Grab (Qabr) die Beerdigung (Dafan) selbst.
Auszug von "MA LA BUDDA MINHU"
Nachdem er verstorben ist: . ... sollen Mund und Augen geschlossen werden und er soll so schnell wie möglich für die Beerdigung vorbereitet werden.
Vorbereitung zur Beerdigung des Verstorbenen. . Es ist mustahhabb, stets sowohl die Erinnerung an Al-Maut (den Tod) als auch die wesentlichen Punkte eines Testaments bei sich zu tragen. Wenn der Tod nahe bevorzustehen scheint, wird dies waadschib.
In einem Hhadiith heißt es, dass derjenige, der zwanzigmal täglich an den Tod denkt, den Rang eines Schahiid erhalten wird.
. Wenn der Tod einem Muslim naht, soll Talqiin gemacht werden. (Das heißt: Die Kalimah der Schahaadah soll in seiner Gegenwart laut gesprochen werden, so dass der Sterbende es von selbst mitsprechen kann und diese Welt mit der Kalimah auf den Lippen verlässt.)
Man soll ihn nicht zwingen, die Kalimha zu sprechen. Eine erzwungene Antwort könnte unpassend oder – Allah bewahre – sogar gegenteilig ausfallen. Ein taktvolles, ruhiges Rezitieren des Kalimah, genannt Talqiin, führt eher zum gewünschten Ergebnis. Auch die Suren Yaa Siin und ar‑Raʿd sollen in seiner Gegenwart rezitiert werden. . ................................
Dem Schahiid darf jedoch kein Ghusl verabreicht werden (und nicht einmal das Blut von seinen Wunden gewaschen werden), und er muss in seiner eigenen Kleidung (derjenigen, in der er starb) beigesetzt werden. Dann darf das Ssalaatu-l-Dschanaazah über seinem Leichnam verrichtet werden (vor seiner Beerdigung und ungeachtet der Tatsache, dass sein Leichnam nicht auf die übliche Weise für die Beerdigung vorbereitet wurde).
Ende der Auszgs von "MA LA BUDDA MINHU"
Der
Gesamdte
Allahs
„Die Märtyrer baten Allah um Folgendes: „Um deinetwillen, o Allah, schicke uns wieder in die Welt zurück, damit wir noch einmal zum Märtyrer werden können“. „Die Märtyrer sind fünf: der an der Pest Verstorbene, der an einer Bauchkrankheit Verstorbene, der Ertrunkene, der unter einem einstürzenden Gebäude Umgekommene und der im Weg Allahs Gefallene.“ - Ssahhihh al‑Bukhari 2829...... der an der Pest Verstorbene, der Ertrunkene, der an Rippenfellentzündung (ذات الجنب) Verstorbene, der an einer Magenkrankheit Verstorbene, der im Feuer Umgekommene, der unter einem einstürzenden Gebäude Umgekommene, die Frau, die im Kindbett stirbt. - Sunan Abi Dawud 3111 - Hhadiith von Jabir ibn ‘Atik... der beim Schutz seines Vermögens getötet wird, ist ein Märtyrer.“ – Muttafaq ‘alayh ..... der beim Schutz seiner Familie getötet wird, ist ein Märtyrer.“ – Ssahhihh Muslim)
. D en Wunsch zu haben, als Schahiid zu sterben, das ist ein erhabener Zustand, den nur Allah gewährt. Wer hingegen bei seinem Selbstmordanschlag mit der Absicht stirbt, dadurch Schahiid zuwerden, der ist kein Schahiid, denn er hat einen Eingriff in Allahs Bestimmung beabsichtigt. Wer glaubt, er könne bestimmen als Schahiid zu sterben, der ist Muschrik (Götzendiener), denn glaubt sein Schicksaal (Qadah) mit-zu-bestimmen können. |