.

 00071

 

   

Bordelle statt Moscheen?

Martin A. Schwarz   >juliusevola@yahoo.com<

 

National gesinnte Deutsche sehen sich bemüssigt, nächste Woche gegen eine Moschee in Bad Kreuznach zu demonstrieren. Der Aufruf beginnt folgendermassen: "Seit Jahrzehnten nimmt die Zahl der Ausländer, die sich dauerhaft in Deutschland aufhalten, beständig zu und hat mittlerweile bedrohliche Ausmasse angenommen. Mittlerweileleben in der BRD schätzungsweise 10 Millionen Ausländer." Das ist schlimm, aber doch offenbar kein Anlass zur BeunRuuhhigung. Wenn von diesen Ausländern eine kriminelle Bedrohung ausgehen sollte, so wäre es doch wünschenswert, die entwurzelten muslimischen Einwanderer würden zu den Geboten ihrer Religion finden. Eine Moschee kann das nur begünstigen. Sollten einmal politische Umstände in Deutschland eine Rückführung der Ausländer in ihre Herkunftsländer möglich machen, so ist eine Beibehaltung ihrer Sitten ebenfalls nur eine Erleichterung. Auf alle Fälle abzulehnen ist eine Ausländerintegration, die die Ausländer dem hier herrschenden babylonischen Sittenverfall angleicht. Auch im weiteren Verlauf des Aufrufes wird nicht gesagt, was eigentlich das Problem an den vielleicht 15% Ausländern sei. Daarum sei das hier nachgeholt: Das Problem ist der Sittenverfall der Deutschen. Abgetriebene Kinder, berufstätige Frauen, verwahrloster Nachwuchs, Konsumismus als Religion, das sind die Probleme der Deutschen, die nicht dadurch gelöst werden, dass man Gotteshäuser verbietet. In Traun (Oberösterreich) wird ungefähr zur selben Zeit wo diese wackeren nationalen Deutchen aufmarschieren eine der beiden Moscheen auf Bescheid der Bezirkshauptmannschaft abgerissen. Als dieser Abrissbeschluss gefällt wurde, wurden zugleich zwei Bordelle für Traun genehmigt. Auch dort werden allerdings Ausländerinnen arbeiten, ist zu erwarten. Zwangsrekrutierte Moldawierinnen, vergewaltigte Ukrainerinnen und illegal ins Land gebrachte Philippinas. Sie alle werden keine Moschee brauchen, genausowenig wie ihre Kunden., Solange NPD-Funktionäre sich nach eigenen Angaben als Herrenmenschen fühlen, wenn sie in Bordellen die Not von Polinnen ausbeuten, solange in nationalen Zeitschriften ein "modernes nationales Frauenbild" angemahnt wird (und das heisst natürlich: berufstätig, gleichberechtigt, geschieden, kinderarm), solange sogar NPD-Lokalgrössen für die Abtreibung eintreten, solange können sie gegen Moschee marschieren und marschieren und marschieren - die Lage für das deutsche Volk ändert sich dadurch kein bisschen. Die Ausländerfrage ist keine Religionsfrage. Ob muslimische oder christliche Nigeraner mit Drogen handeln, macht keinen Unterschied. Die Ausländerfrage ist vor allem eine Frage des Geschlechterverhältnisses. Die vernuttete oder vermännlichte Frau in der Null- oder Einkindfamilie wird beinahe naturgesetzmässig von der traditionellen Mutter verdrängt. Das ist in jedem Fall zu begrüssen! Wenn diese traditionellen Familien nicht deutscher Abstammung sind, so liegt dies an den Deutschen. Sie müssen sich von der Diktatur der Unterhaltungs- und Freizeitindustrie befreien und ein selbstbestimmtes Leben in Würde und Freiheit führen, wie unsere Vorfahren. Auch der Islam kann manchen dabei helfen, anderen das traditionelle Christentum oder eine Anlehnung an altgermanische Sippenordnungen. Würden die Nationalen nur ein bisschen über ihren Tellerrand hinausblicken, so könnten sie sehen, dass die muslimischen Staaten in einem Kampf auf Leben und Tod mit den Herren der Neuen Weltordnung verwickelt sind, die sittlichen Grundlagen ihrer Länder von der Überflutung mit westlich-amerikanischem Schund gefährdet sind, ihre Ökonomie durch den US-Imperialismus des IWF und der Weltbank angegriffen wird, ihre heiligen Stätten von den Zionisten besetzt und geschändet werden. Auch Nationale erkennen dies, wenn sie als politisch Verfolgte Zuflucht in arabischen Staaten oder in Persien suchen. Es ist heute leichter in Beirut einen Geschichtskongress mit freiem Wort zu organisieren als in Deutschland. Gerade Daarum sind die Medien Daarum bemüht, den Islam den europäischen Völkern als Feindbild zu präsentieren, und um die Gesichter der wirklich Mächtigen zu verstecken, die alle Kulturen dieses Planeten bedrohen. Dabei helfen natürlich deren eigene Kreationen des "Islam Made in Hollywood": die US-pakistanischen Taliban oder das wahabitische Heuchlerregime Saudi-Amerikas. Die Deutschen stehen vor der großen Wahl: sie können sich auf die Seite des großen Satans stellen, dann werden sie mit ihm untergehen, zusammen mit ihren Schwulenparaden, Pornokanälen, Scheidungsraten und Abtreibungskliniken. Oder sie können sich als deutsche Muslime, deutsche Christen oder deutsche Heiden auf die Seite des Kampfes gegen die Neue Weltordnung stellen, gemeinsam mit der Welt des Islam und vor allem der Islamischen Republik als zur Zeit einzigen "befreiten Zone" dieses Erdenballes! Für Moscheen statt Bordelle! Für eine weltweite Intifada gegen die Neue Weltordnung! Für Ausländerrückführung in befreite Heimatländer! 

 

Gott mit uns! Allah u akbar! 

 

(Dhul Hidscha 1421 / März 2001)

.