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Krieg gegen Muslime     Kampf dem Islam     

Die Hand in den Brennnesseln

von Muhammad Abu Bakr Mueller

 

 

Das Verhalten der Kriegstreiber gegen die Muslime ist wie von demjenigen, der seine Hand in Brennnesseln steckt und sich brennt. Er denkt, die Brennnesseln müssen aufhören zu brennen und beginnt die Brennnesseln auszureissen. Je mehr er davon vernichtet, desto mehr verbrennt er sich. 

Wer wochenlanges Bombardement gegen die Bevölkerung Afghanistans nicht als Krieg erkennen kann (wie seitens USA behauptet wird), weist meiner Empfindung nach Symptome eines extremen Autismus auf. Es gibt eigentlich nur mehr eine sinnvolle Frage: "Wo und wie beenden vor allem die USA, GB, Israel, Russland, China, Indien usw. ihre Ansprüche, welche sie mit amtlich legalisierten Terrorismus sowohl begründen als auch absichern? Definitionen von Terrorismus sind belanglos. Der amtliche Terror betrifft zwar nicht nur Muslime, doch diese haben ein klares und einfaches und unveränderbares Rechtsprinzip: der Islam, und da können auch UN-Sanktionierte Kriege gegen Muslime nichts ändern. Die Taliban sind mit oder ohne Krieg von begrenzter Realität, der Islam aber nicht. Soziologische Erklärungen reichen nicht aus, um das, was jetzt in Afghanistan geschieht zu verstehen. Überlegungen von Verfassungsrechtlern und Völkerrechtlern dienen bestenfalls als Charakterstudien über diese Personen, sind aber nicht hilfreich, da sich die USA, offensichtlich bewusst, gegen jede Konvention stellen und viele Staaten dieses Verhalten und den Krieg gegen die Muslime unterstützt haben.

Die Frage aber, ob jetzt Krieg in Afghanistan sei oder nicht, stellt sich ein Muslim nicht. Wer das Islamische Gesetz und somit die Islamischen Gerichte in mehrheitlich von Muslimen bewohnten Gebieten nicht anerkennt, verleugnet die Rechtmässigkeit des Islam mit irgendwelchen Argumenten und verleugnet und verletzt damit die Würde und das Empfinden der Muslime weltweit. Wenn Waffen gegen Muslime eingesetzt werden, so heisst dies für das  muslimische Verständnis Krieg, bzw. Terrorismus gegen Muslime und gegen ihre Religion, den Islam; dass lässt sich nicht trennen, es sei denn als sprachliche Spielerei des säkularen Gedankenguts. Dieser Krieg hatte in den USA schon mehrere Namen bekommen: "Kreuzzug, Unendliche Gerechtigkeit, Rache, Strafe, Dauerhafter Friede"

Es ist zu erwähnen, dass es "Islamische Regierungen, Islamische Organisationen und Islamexperten" gibt, welche bereits lange vor dem 11.September ihre säkulare Hirnwäsche hinter sich hatten und nun als Rechtfertigung für den Krieg gegen die Muslime benutzt werden und dadurch weitere Terrorhandlungen provozieren.

Friede kann nur mit dem Rückzug der größeren Waffenbesitzer (Kriegsführer/Terroristen) beginnen um den Krieg zu beenden. Die schwächer bewaffneten Kriegsführer werden bestenfalls pausieren, da das Problem noch ungelöst ist. Das gilt für alle Gebiete, aber derzeit speziell für terrorisierte Muslime. Die Feststellung, dass Selbstmord für Muslime verboten ist - oder die speziell gebastelten Gesetze gegen Terrorismus - bedeuten für die Unterdrückten und Gedemütigten wohl kaum mehr wie Bilder vom Essen für den Hungernden.

 

Muhammad Abu Bakr Mueller

 

8. Rajab 1422 (25.Oktober 2001)

 

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