Im Dokument auf der Webseite der Bank of England, das am 12. März 2013 ? veröffentlicht wurde, steht (übersetzt):

"In der modernen Wirtschaft nimmt das meiste Geld die Form von Bankguthaben an. Aber wie diese Bankguthaben erschaffen werden wird oft missverstanden: Der grundsätzliche Weg ist durch kommerzielle Banken die Kredite vergeben. Immer wenn eine Bank einen Kredit erteilt, erschafft es gleichzeitig ein passendes Guthaben auf dem Konto des Kreditnehmers, erschafft damit neues Geld."  und weiter ....... "Die Realität wie Geld geschöpft wird unterscheidet sich von der Erklärung die in einigen Textbüchern über die Ökonomie steht. Statt das Banken die Guthaben die sie von ihren Kunden bekommen wenn sie Geld sparen ausleihen, erschafft die Kreditvergabe der Banken die Guthaben."

Wir sind alle Kreditopfer
Seit Monaten wurde dieser Schritt von Franz Hörmann angekündigt, nun ist es soweit. Allerdings ist in Österreich diesbezüglich keine Sammelklage möglich, aber der Ende 2012 ins Leben gerufene “Kreditopferverein” unterstützt jetzt diesbezügliche Klagen.
Banken schaffen Geld aus dem Nichts, der “Unfug des verzinsten Schuldgeldsystems” treibt die Menschen in den Ruin, behauptet zu Recht Franz Hörmann, seines Zeichens auch außerordentlicher Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien.
Ihm und seinen Mitstreitern geht es um nichts geringeres als den Umsturz des gegenwärtigen Finanzierungssystems respektive eine neue Geldordnung, die der Realwirtschaft dient – zinsfreie wertstabile Parallelwährungen inklusive.
Derzeit, führt Hörmann aus, werde das Gros des Geldes von privaten Banken geschöpft. Das ist das sogenannte Giral- oder Buchgeld. Bankverbindlichkeiten entstünden einfach, indem Kunden einen Kreditvertrag zum Beispiel über 10.000 Euro unterschreiben und Bankmitarbeiter Zahlen auf einem Konto eintragen – und schon seien 10.000 Euro neu geschaffen worden. Wenn der Kredit dann getilgt wird, werde das Geld wieder aus dem Verkehr gezogen, also vernichtet.
Das heisse aber nicht, dass es kein Geld mehr gäbe, würden alle Verbindlichkeiten beglichen. Denn da wären immer noch die Zinsforderungen: Um diese bezahlen zu können, bräuchte es einen neuen Kredit, der Kreislauf begänne von vorne, so die Erklärung des Vereins. Wer umgekehrt seine Geldscheine zur Bank trägt, gebe sein Eigentum auf. Das Geld am Girokonto sei nichts anderes als ein Schuldschein der Bank. Insofern sei es ein “Märchen”, dass Banken bei der Kreditvergabe Refinanzierungskosten entstehen. “Das hätten wir gerne von den Banken nachgewiesen”, so Hörmann.
Noch haben die Systemkritiker diese Argumentationen nicht in Klagen gegossen. Bald aber soll es so weit sein, kündigte Vereinsvorsitzende Isabella Heydarfadai an. Rund 250 Personen hätten sich schon gemeldet. “Wir streben eine Sammelklage mit 2.000 Menschen an.” Genau genommen müssen Klagswillige aber einzeln gegen ihre jeweilige Bank vor Gericht ziehen, denn Sammelklagen gibt es in Österreich nicht. Der “Kreditopferverein” will sie dabei für 400 bis 800 Euro pro Person unterstützen. In Deutschland ist in diesem Bereich der Frankfurter Wirtschaftsanwalt und “Occupy”-Aktivist Hans Scharpf aktiv; dieser findet ebenfalls, dass Kredite Luftbuchungen sind.

“Wir sind alle Kreditopfer”: Systemkritiker wollen Banken klagen – WU-Professor Hörmann will mit 2000 Mitstreitern vor Gericht ziehen. Im geht es um nichts geringeres als den Umsturz des Geldsystem. (diepresse.com)

Franz Hörmann: “Wir sind alle Kreditopfer” (wirtschaftsblatt.at)

Die Pressekonferenz des Kreditopfervereins zum Nachhören auf OKiTALK (okitalk.com)

Kreditopferhilfe – gemeinsam für eine gerechte Geldordnung (kreditopferhilfe.net)

Informationsgeld (informationsgeld.info)

Falschgeldsystem-Tutorial (wertperspektive.de)

 

Oxfam: 85 Reichste besitzen so viel wie arme Hälfte der Welt http://www.orf.at/stories/2214853/
Die britische Hilfsorganisation Oxfam hat in einem alarmierenden Bericht die Verteilung des Wohlstands auf der Erde angeprangert. Die 85 reichsten Menschen der Welt hätten das gleiche Vermögen wie die arme Hälfte der Weltbevölkerung auf der anderen Seite, heisst es in dem heute veröffentlichten Bericht. Oxfam stellte den Bericht aus Anlass des bevorstehenden Weltwirtschaftsforums in Davos zusammen. Die Hilfsorganisation kritisiert unter anderem die Steuervermeidung über Steueroasen sowie staatliche Sparpolitik, die vor allem die unteren Einkommensschichten treffe. Reiche hebeln Demokratie aus
Die wohlhabenden Eliten dominierten die wirtschaftlichen Weichenstellungen weltweit, heisst es weiter. Demokratie werde ausgehebelt, die Reichen könnten politische Entscheidungen beeinflussen - sowohl in entwickelten wie auch in Entwicklungsländern. Eine Umfrage in den sechs Ländern USA, Grossbritannien, Spanien, Brasilien, Indien und Südafrika habe gezeigt, dass die meisten Menschen der Meinung seien, dass Gesetze zugunsten der Wohlhabenden gebeugt würden. „Wir können nicht darauf hoffen, den Kampf gegen die Armut zu gewinnen, ohne das Problem der Ungleichheit zu bekämpfen“, sagte Oxfam-Exekutivdirektor Winnie Byanyima. Die Problematik von Privilegien auf der einen und Benachteiligung auf der anderen Seite drohe sich über Generationen auszubreiten.

 

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Bedingungsloses Grundeinkommen  -   Der international bekannte Repräsentant der Wissensmanufaktur, Andreas Popp, untersucht seit Jahren die Politik- und Wirtschaftswelt. Die frappierenden Ergebnisse jenseits des Mainstreams kommuniziert er in allgemeinverständlicher Form. Seine Bücher und Publikationen sprechen für sich; seine Beobachtungen stehen in Beziehung zum Rettungskopmlett.

 

 

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Elements of Success .... or what real Success means... by Shaikh Hamza Yusuf

 

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Micro Finance Mafia  Das Ausbeuten der Ärmsten   (Dezember 2010) .... Zinsen sind Riba und Riba ist neben Rauschgift, Glückspiel und Zina im Qur'aan als hharaam erklärt worden. Riba kann nur einen Verlust bedeuten, auch wenn es kurzfristig nach Gewinn aussieht und immer wieder im Namen des Islam als erlaubt erklärt wird. Wer in der ehemals ehrenhaften Al Azhar Universität heute unterrichten will, der muss zuerst einmal unterschreiben, dass er nichts gegen Riba sagt; wer aber unter Islamischen Namen eine neue Strategie der Riba entwickelt, der bekommt den Nobelpreis. Muhammad Abu Bakr Müller  1.Muhharram 1432

 

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Zakah grows with Allah, but Ribaa diminishes   Shaykh Abu Yusuf Riyadh ul Haq

 

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Als das Geld vom Himmel fiel .... 1,5 Billionen Euro haben die Zentralbanken seit der Finanzkrise erschaffen. Sie gaben sie den Banken, die damit der Wirtschaft wieder auf die Beine helfen sollten. Doch bei Autoherstellern und Maschinenbauern ist das Geld nie angekommen. Wo ist es geblieben? Von Kerstin Kohlenberg | Mark Schieritz | Wolfgang Uchatius   19.1.2010

 

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Riba verstehen ..... Eine Studie über die muslimischen Regeln der Ökonomie  ......... Es wird generell angenommen, dass es um die Dinge des materiellen Wohlstandes niemals besser stand als heute. Die Annahme besteht, obwohl wir gerade das mörderischste Jahrhundert der menschlichen Geschichte hinter uns gelassen haben, welches zum ersten Mal den Einsatz von Massenvernichtungswaffen gegen eine zivile Bevölkerung sah, die unglaubliche Auslöschung des Ökosystems und die größte jemals bekannte Zahl von Hungernden. Dieses Elend gerät in Vergessenheit angesichts der allgemeinen Annahme, dass eine durchschnittliche Person heute einen Lebensstandard hat, der nicht seines Gleichen kennt. ----- Von ‘Umar Ibrahim Vadillo.

 

 377 

Das Pyramidenspiel ....  Ist das Pyramidenspiel in Not geraten? Nein, denn jedes Pyramidenspiel (hier die internationale Verflechtung der Bankkredite usw.,) ist von Anfang an ein Geschäft mit dem Mangel bzw. mit Werten die es großteils nicht gibt; nein es kann nie in Not sein. Anders wie für Ungläubige, ist für Muslime die Analyse des aktuellen Markteinbruches offensichtlich. 19.Shawwal 1428 (19.10.2008) Von Muhammad Abu Bakr Müller

 

362 

'Krieg gegen den Terror' ist in Wirklichkeit ein Krieg um Ressourcen ..... Interview mit dem Erdölmanager Dr. Abdulhay Zalloum über die Geschichte einer Ressource, die das 20. Jahrhundert bestimmt hat. ... Das Erdöl und der Nahe Osten - beinahe keine Woche vergeht, ohne dass es eine umfassende Analyse in einem internationalen Wochenmedium oder Fachmagazin gibt. Zumeist werden Tex­te entweder von interessierten Dritten verfasst oder aber von „Experten“, die das Geschäft nur selten aus nächster Nähe beobachten konnten. Aus diesem Grund befragten wir Dr. Abdulhay Y. Zalloum, der nicht nur selbst als Manager seit Jahrzehnten im Erdölgeschäft tätig ist, sondern sich auch mit Veröffentlichungen einen Namen gemacht hat.

 

 221 

Die USA der größte Räuber des Glaobus Peter Weibel hinterfragt im Standard-Interview die "Schurkenwirtschaft" - Am Sonntag diskutiert er im Volkstheater über "Globalisierung und Gewalt" 09. Mai 2003

 

216 

Poykott von US Produkten! Die US Politik (teilw. auch noch die Grossbritanniens) betreibt ihre internationalen Kolonial- bzw. Terroraktivitäten und Pläne, welche u.a. durch den Warenhandel finanziert werden. Es dürfte die Meinung der großen Mehrheit der Muslime sein, dass ein Poykott dieser Waren eine Reihe von Verbrechen abschwächt. Es müsste eine lange Listen von Firmen bzw. Waren sein und hier ist nur ein kleiner Teil ohne Gewähr.

 

189 

Eigentum und Beteiligung in der Islamischen Welt - Das Interesse des Islam für den Korporativismus........ In den siebziger Jahren ging das Gerücht um, dass die Botschaft der Volksrepublik China in Rom auf der Suche nach Dokumenten und Studien über den Korporativismus war. Seit ungefähr zehn Jahren ist es die muslimische Welt aus der entsprechende Nachrichten über ein diffuses Interesse für die korporative Ordnung ausgehen........Von Claudio Mutti

 

112  

Muslimische Feiertage und Gebetszeiten in Bezug zur Arbeitszeit in Österreich. Ein Rechtsgutachten der Arbeiterkammer Stiermark  Muslime können in vielen Arbeitsverhältnissen ihre Feiertage nicht einhalten und dies wird gesetzlich gefördert; daselbe gilt für das Gebet.

 

 083 

Reprivatisierung des Geldes  Ein Referat von Dipl. Kfm.Reinhard Deutsch.  Das nachfolgende Referat wurde anlässlich des Elliott-Treffen im Februar 2001 in Ochsenfort von Reinhard Deutsch gehalten. (Mai 2001 / 1422)