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   1. Dhul Hhiddschah - ذُو الحِجّةِ   - 1445  begann am  Samstag 8. Juni  2024,  daher  Eid-ul-Adthha - عيد الأضحى -  am Montag 17. Juni 2024, entsprechend der Mondsichtung, nicht jedoch nach Saudi-, oder Türkkalender. Der Tag von Arafat ist nicht weil viele Muslime dort stehen und beten, sondern ist durch den Mondkalender bestimmt.

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Gemälde / Krisentourismus : Jerusalem 1981

 

Zionismus ist das spirituelle Gegenteil zur jüdischen Religion, wenngleich die Kultur darüber hinwegtäuschen kann. Aber wie könnte ein Demokrat das verstehen, so er nur säkulare bzw. kulturelle Oberflächen aus seiner Perspektive erkennen kann? Zionisten sind seit über 75 Jahren die grausamste Terrororganisation gegenüber Palästinensern und werden dabei aus Eigeninteressen vom Westen unterstützt und dies wird mit dem Holocaust zu legitimieren versucht. Ab und zu gibt es militante Reaktionen von Palästinensern um zu ihren Rechten, ihrem Land zu kommen. Diese Reaktionen sind - wenn irrtümlich im Vakuum betrachtet - natürlich im Detail abzulehnende Verbrechen, doch nichts im Vergleich zu den Verbrechen welche die Zionisten angerichtet haben. Je länger der zionistische Terror vom Westen mit Lügengeschichten und Bomben unterstützt und gerechtfertigt wird, desto stärker wächst der Antisemitismus und trifft irrtümlich auch die jüdischen Gegner des Zionismus, denn wer wird oder kann schon unterscheiden bei der medialen Hirnwäsche. Juden sollten sich deshalb besonders in Europa und den USA ganz klar und öffentlich und unüberhörbar vom Zionismus distanzieren, denn es gibt keine Rechtfertigung für die zionistischen Verbrechen in Palästina während der vergangenen über 75 Jahren.

 

Der arabische Taxifahrer ladet uns 1981 ein, in seinem Haus in Jerusalem zu wohnen. Als Afrikanische Muslime wären wir vermutlich nicht eingeladen worden. Er sagt, er ist liberaler Muslim. Er versucht Israel auch positiv zu sehen. Er sagt, dass die Taxis in Tel Aviv wegen der salzigen Meeresluft schnell verrosten, nicht aber in Jerusalem. Wir, meine Frau und ich, gehen zum Felsendom. Um den Felsbrocken, von dem aus Muhammad - der Friede und Segen Allahs seien auf ihm - seine Himmelsreise begann, dichtes Gedränge. Eine Frau sagt zu mir im Vorbeidrängen: "Jahud" (Jude), als ob sie mich meiner kolonialen Tracht wegen entlarve, denn Juden dürfen hier nicht hinein. Der spirituelle Kern der Krise ist zu spüren, wenngleich ich ihn noch nicht verstehe. Wir beten in der nahe gelegnen Al-Aqsa-Moschee. Die Bedeutung dieser berühmten Gebäude kenne ich nur begrenzt. Ein Graffiti, vermutlich auf einer Synagogenwand: "Zionismus und Judentum sind diametral entgegengesetzt". Das verstehe ich nicht; noch nicht. Ein Hinweis zum Nachforschen. Nicht weit weg davon, in einer der berühmten alten Gassen, tönt aus einem Hauseingang ein englischsprachiger Vortrag. Ich gehe tiefer in den Durchgang bis ich über einen Hinterhof in einen Raum mit etwa 70 auf Sesseln sitzenden Zuhörern, vermutlich amerikanisch-jüdische Studenten, eintrete. Diese hören - wie ich später lernte - einem zionistischen Rabbi zu. Als Europäer bin ich als Muslim nicht erkennbar. Ich setzte mich in die Reihen und höre erstaunt zu. Der Vortrag erinnert mich an Hitler: "Es ist sicherlich an der Zeit, dass die Juden, die über die enorme Zunahme der Araber in Israel besorgt sind, darüber nachdenken, den vor 35 Jahren begonnenen Bevölkerungsaustausch zu beenden." (Surely it is time for Jews, worried over the huge growth of Arabs in Israel, to consider finishing the exchange of populations that began 35 years ago.) Mit "Austausch" ist die Vertreibung und/oder die Ermordung von Palästinensern mit Waffengewalt gemeint, wie aus weiteren Worten deutlich wird. Die zionistischen Behörden behelligen diesen "Nazi" offensichtlich nicht. Als Nachkriegsgeborener wurde mir ein falsches Narrativ erzählt; unabsichtlich wurde ich als "Zionist" erzogen ohne dass diese Wort ausgesprochen oder angedacht wurden. Ich erinnere mich, kurzfristig den Gedanken gehabt zu haben, mich in einem Kibbutz zu engagieren; damit war ich nicht allein. Ich kannte die grauenvollen Bilder aus den Konzentrationslagern. Meine Verwandtschaft ist wegen NS-Opposition oder Abstammung teilweise geflüchtet, ermordet worden. Nach diesem Vortrag kann ich meine neutrale Einstellung gegenüber Israel, die ich ursprünglich als Teil der Kulisse meines Krisentourismus einnahm, moralisch nicht mehr aufrechterhalten. Ich kann den Unterschied zwischen Juden und Zionisten nicht verstehen. Forschung wird notwendig. Sicher ist, dass zionistische Juden nicht in ein unbewohntes Land - dass sie begrünt haben - gekommen sind, so wie mir das als als Jugendlicher vermittelt wurde. In der Nachkriegszeit hatten Österreicher und generell Europäer andere Sorgen und kaum Zeit oder Möglichkeiten, sich mit der Geschichte Palästinas zu befassen. Es bestand auch ein Verdrängungszustand wegen der eigenen Nazigeschichte, da noch fast alle aktiven Nazis am Leben waren. In Jerusalem wird mir klar, dass ich die Geschichte Palästinas nur sehr verzehrt bzw. gar nicht kenne; westliche Erziehung, koloniale Hirnwäsche; weit weg um Judentum und Zionismus unterscheiden zu können. Vor Abreise in den Krisentourismus bekomme ich die Adresse eines Suufis, der am Ölberg lebt. Ein bereits voller Bus nimmt mich per Anhalter mit. Ich erfahre, alle fahren zu einem Kibbutz; wohl Siedler. Ich komme ins Gespräch und versuche meinen Krisentourismus zu erklären. Dann sage ich, dass ich Muslim bin und werde darauf aus dem Bus gestoßen. Langsam beginne ich zu begreifen, dass Zionisten eine Sekte im Gewand des Judentums sind. Die Verbrechen an der palästinensischen Bevölkerung werden in den europäischen Medien geschickt unterdrückt; die Wahrheit verdreht. Amerika ist Hauptsponsor des zionistischen Terrors bzw. Kolonialismus. Ich weiß noch nicht, dass Zionisten alle "Nichtjuden" (גוים gójim) als menschliche Nutztiere betrachten, die man jederzeit töten kann, denn sie könnten ja gefährlich werden sofern sie es nicht schon sind. Viele Menschen im "Westen" - so wie ich - haben die Lügen vom "Land ohne Volk für ein Volk ohne Land" und "Juden kommen in ihr Heimatland zurück" usf. erzählt bekommen und auch geglaubt, nie hinterfragt. Hirnwäsche pur. Wahr ist hingegen, dass vor der englischen Kolonialisierung Palästinas, Juden, Muslime und Christen in Frieden miteinander lebten. Religionen sind keine Staaten. Mit losen metaphysischen Vorstellungen komme ich zu zum Suufi am Ölberg: er lebt in einem kleinem Haus, umgeben von Weingärten; ich weiße noch nicht was "Suufi" sein konkret bedeutet. Wir trinken Tee. Er lebt - wie alle Muslime im zionistisch besetzten Palästina in ständiger Gefahr verhaftet zu werden.

 

Die UNO-Vollversammlung in New York stimmt noch nicht über einen Resolutionsentwurf zu einer Reihe von Gedenktagen an die zionistischen Genozide an Palästinensern ab. Beim letzten Genozid wurden in den Jahren 2023/24 - unter dem Vorwand der Selbstverteidigung - bisher zwischen 30.000 - 40.000 Palästinenser (hauptsächlich Frauen und Kinder) von zionistischen Truppen brutal ermordet. Der Anlass What really happened!

 

 

  Holocaust Survivor's Message to Palestine Protests.

 

  Address World Court (ICJ) on consequences of Israel's occupation.

 

   Gaza-Genozid,  .... zu diskutieren ob es sich aktuell nach irgendeiner Definition um "Genozid" handelt oder nicht und damit das über 75 Jahre anhaltende zionistische Verbrechen zu rechtfertigen, das ist Teil des Verbrechens.