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Kirchen mit ihren Skulpturen, Bildern, Orgeln usw. brauchen nicht in Museen umgewandelt werden - sie sind Museen.

Ungläubige verstehen das naturgemäß anders, denn sonst wären sie ja Gläubige, doch sich der geistigen Realität zu stellen, davor haben sie mehr Angst wie vor ihrer kulturellen Wahrnehmung des Islam. Trotz dieser Einigkeit versuchen sie in Diskussionen den Islam als falsch kulturelle Oberfläche zu verstehen und mit den Dogmen der demokratischen Religion zu beleuchten. Die katholischen Kreuzzügler hatten einest die orthodoxen Christen in der heutigen Türkei abgeschlachtet und die Hagia Sophia als Bordell benutz. Als Konstantinopel später von Muslimen für den Islam geöffnet wurde, da wurde die "Hagia Sophia" zum Ort der Anbetung Gottes. Ein Ort der einmal als Moschee bestimmt wurde, selbst wenn es nur ein Grundfläche ohne Gebäude ist, bleibt nach islamischen Recht immer Moschee und darf nicht umgewidmet werden. Moscheen dürfen und sollen keine Museen sein. Hingegen brauchen Kirchen mit all ihren Skulpturen, Bildern, Orgeln usw. brauchen erst nicht in Museen umgewandelt zu werden, denn sie sind Museen. Wenn etwa ein Bild von einer Kirche in ein Museum (Tempel der demokratischem Religion) geräumt wird, dann scheint dies nur in Unkenntnis der Tatsache sinnvoll, dass christlichen Kirchen etwas anderes als Museen seinen sinnvoll, denn seit Jesus (Friede mit ihm) zum Gott (also zum Götzen gemacht wurde) sind die Kirchen Museen. Eine Mosche hingegen hat keine Götzenbilder die musealisiert werden könnten. Die Bedeutung eines Moschee-Gebäudes sind die Gott  anbetenden Menschen. Der Muslim kann überall und eben auch in einem Museum Gott anbeten, sofern nicht gerade ein Götze im Weg steht. Wenn nun einem Christen die Götzen aus seiner Kirche (Museum) in ein Museum (Tempel der demokratischen Religion) geräumt werden, dann kann er sie natürlich auch dort verehren, doch besteht dabei die Gefahr, dass ein  demokratischer Fanatiker damit nicht zu recht kommt, den er weiß ja nicht, dass die verehrten Bildnisse nur von einem Museum in das andere geräumt wurden. Im Diskurs freilich, da wird die spirituelle Dimension des christlichen Museums (Kirche) in den Vordergrund gerückt währen im demokratischen Tempel (Museum) diese Dimension möglichst verdrängt wird, doch ändert dies nichts an der spirituellen Existenz jedes Menschen. Egal in welchen der beiden Tempel ein Mensch sich gerade befindet, wird er einem Hungrigen gleichen, der seinen Hunger mit sich trägt wohin er auch geht. Anhänger der demokratischen Religion Feilschen am Marktstand der Detailwahrheiten und Philosophien die Rückwandlung der Hagia Sophia zur Moschee ohne dabei den Islam - es sei denn als kulturelle Oberflächlichkeit - zu erwähnen.

 

 

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